Gewidmet allen Schweinen, Rindern, Hühnern, Enten, Gänsen,  Hasen, Rehen, Bienen, Forellen, Lachsen, Heringen, Thunfischen, Tintenfischen, Hummern, Krebsen und all den anderen Tieren, die in rücksichtsloser Selbstverständlichkeit vom Menschen als Rohstoff für Nahrung, Kleidung und sonstigen Bedarf ausgebeutet und ermordet werden. "Quelle*


Vegan-Brunch 22.1.2012
Was heißt vegan leben?
Wichtige Überzeugungen
Stell dir vor
Grundrezepte mit Seitan


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Initiative für tierfreundliche Lebensweise

Weitere Informationen:

Vegan“ bedeutet „rein pflanzlich“. Hier wird der Begriff erweitert verwendet. Er umfasst die Maxime, dass das Leben von Tieren geachtet und nicht dem konsumierenden Bedürfnis des Menschen untergeordnet wird. Als Rohstoff für Waren können jedoch neben Pflanzen auch synthetisch hergestellte Stoffe und Zutaten dienen, wobei selbstverständlich ökologische und sozial-ökonomische Zusammenhänge bei Herstellung und Entsorgung größtmögliche Beachtung finden müssen.
weitere Informationen


Vegan-Bunch

Vegan-Brunch am Sonntag, den 22. Januar 2012 von 11 bis 14 Uhr
in der Alten Kelter Winnenden, Paulinenstraße 33

Nach längerer Pause seid ihr hiermit von "WinnVegan" wieder eingeladen,

Am Sonntag, 22. Januar 2012 ist von 11 bis 14 Uhr wieder „Veganbrunch“ in der Alten Kelter in Winnenden, Paulinenstraße 33.
Gäste bringen bitte eine vegane Speise mit für das traditionelle Mitbringbüffet.
Vielfältige Informationen liefert der Büchertisch (zur Ansicht) sowie die von den Gästen ausgelegten Infoblätter.
Die Beteiligung an den Raumkosten ist erforderlich.

Im Anhang findet ihr ein Plakat zum Herunterladen und zum Verbreiten - bitte auch beim VSD!!  Viele Dank dafür.
BITTE WEITERSAGEN!
Seid ihr dabei? „WinnVegan“ freut sich.

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Vegan leben

"Vegan leben heißt, eine Philosophie in die Praxis umzusetzen, die jede Ausbeutung von Tieren vermeiden will. Die vegane Philosophie ist revolutionär, denn sie bricht mit dem jahrtausendealten Anspruch des Menschen, die anderen Lebewesen auf diesem Planeten für alle seine Zwecke nutzen zu dürfen. Vegan denken und handeln geht weit über den Schutz von Tieren vor Mißbrauch und Mißhandlung hinaus. Es bedeutet, den Tieren ihre natürlichen Rechte zurückzugeben, sie aus der Tyrannei des Menschen zu befreien. Das vegane Denken betrachtet Tiere als gleichwertig und gesteht ihnen uneingeschränkt die Grundrechte auf Leben, körperliche und psychische Unversehrtheit, Freiheit und Eigenwürde zu. Tiere haben ebenso wie Menschen Anspruch auf eine von ihren evolutionären Anlagen vorgegebene Existenz und auf die in diesem Rahmen mögliche freie Entfaltung und Selbstbestimmung, die der Mensch nicht manipulieren darf.

Veganer und Veganerinnen versuchen, diese elementaren Rechte nicht weniger als die der eigenen Gattung zu respektieren. Dazu gehört in erster Linie der Abschied von der als angebliche Selbstverständlichkeit übernommenen Vorstellung vom Tier als Rohstoff für Nahrung, Kleidung und sonstigen Bedarf. Veganer und Veganerinnen bleiben nicht auf halbem Weg stehen, indem sie nur vomFleisch-und Fischessen Abstand nehmen. Sie gehen weiter als der klassische Vegetarismus und meiden auch Milchprodukte, Eier, Honig und alle versteckten Nahrungszusätze tierlicher Herkunft, etwa Gelatine, manche E-Zusätze oder manche Geschmacksverstärker. Sie tragen nicht nur keinen Pelz, sondern auch kein Leder, keine Wolle, keine Seide, keine Daunen, keine Perlen und keinen Schmuck aus Körperteilen von Tieren. Sie diskriminieren die Tiere auch nicht mit ihrer Sprache durch herkömmliche, herabwürdigende Redensarten. Und, wo immer und wie immer sie können, kämpfen sie dafür, Tiere aus ihrer Rechtlosigkeit zu befreien und ihnen Achtung zu verschaffen."

* Quelle: Silke Ruthenberg & Harald Kirdorf:: viva vegan“ Das reine vegetarische Kochbuch, Okapi Verlag GbR, Windeck 1996, ISBN 3-930424-00-2

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Wichtige Überzeugungen

Folgen Überzeugungen, dürften nach Mylan Engel, Jr., bei  jedem Zustimmung  finden:

·           (Ü1) Unter ansonsten gleichen Bedingungen ist eine Welt, in der es weniger Schmerz und Leid gibt, besser als eine Welt,
          in der es mehr
Schmerz und Leid gibt.

·        (Ü2) Unnötige Grausamkeit ist falsch und sollte weder unterstützt noch gefördert werden.

·        (Ü3) Ich bin die Sorte Mensch, die sicherlich etwas unternehmen würde, um Schmerz und Leid in der Welt zu verringern,
           wenn es ohne große Mühe meinerseits möglich wäre.

·        (Ü4) Ich bemühe mich darum, mich in meinem Alltag moralisch zu verhalten und im Einklang mit meinen Werten zu leben.

·        (Ü5) Es ist moralisch falsch und verabscheuungswürdig, Tiere ohne triftigen Grund unmenschlich zu behandeln.

·        (Ü6) Es ist falsch, ein Tier ohne triftigen Grund zu töten (selbst Cohen räumt dies ein).

·        (Ü7) Unter ansonsten gleichen Bedingungen ist es schlimmer, ein empfindungsfähiges Tier, 
           das über ein Bewußtsein verfügt, zu töten, als eine Pflanze.

Aus Mylan Engel, Jr. (2007): "Tierethik, Tierrechte und moralische Integrität", S. 105 – 133;
in Tierrechte – Eine interdisziplinäre Herausforderung", Harald Fischer Verlag GmbH, Erlangen

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Grundrezepte mit Seitan


REGEL FÜR VEGANES KOCHEN
Jedes Gericht kann vegan hergestellt werden. Tierliche Zutaten werden durch Alternativen – wie z.B. Seitan – ausgetauscht oder einfach weggelassen – wie z. B. Eier.

Seitan
Weizenmehl (oder Dinkelmehl) wird mit Wasser zu einem festen Teigkloß geformt.
In mehreren (!) Durchgängen wird unter Wasser die Stärke durch Kneten aus dem Mehlkloß heraus gespült. (Man kann die Stärke auffangen, indem man nach jedem Waschgang das Wasser auffängt und es stehen lässt. Die Stärke setzt sich ab und kann getrocknet gesondert verwenden werden.)
 
Am Ende entsteht ein wesentlich kleinerer Kloß, der aus reinem Eiweiß (Gluten) besteht.
Das Gluten wird in Scheiben geschnitten und in kräftig gewürzter und leise kochender Gemüsebrühe etwa 10 Minuten gegart. (Der in der „Sehnsuchtküche Mühlacker“ hergestelle Dinkelseitan wird im Ganzen als Kloß von etwa 500 Gramm gegart.)
 
Da Seitan als ein reines Getreideprodukt recht geschmacksneutral ist, empfiehlt sich kräftiges Würzen bei der weiteren Verarbeitung. Eventuell ist auch das Einlegen in Sojasauce oder anderer Marinade angebracht, z.B. bei der Herstellung von paniertem Schnitzel. Bei Gulasch oder Geschnetzeltem empfiehlt es sich, das fertige Gericht gut durchziehen zu lassen.
 
Im Handel gibt es Glutenpulver, das mit Wasser vermischt zu Seiten weiterverarbeitet werden kann. Fertiger Seitan wird in mancherlei Form verkauft, meistens im Glas.
 
 
Grundrezepte mit Seitan
 
Gulasch
Seitan und Zwiebeln in gleicher Menge verwenden.
Zwiebeln würfeln und in Öl glasig werden lassen.
Seitan würfeln und kräftig mit anbraten.
Mit Gemüsebrühe (eventuell vom Abkochen des Glutens!) aufgießen.
Mit Paprikapulver, etwas Curry, Tomatenmark, Brühpulver, Pfeffer, Salz und anderen geschmacklich bevorzugten Gewürzen kräftig würzen.
Alles gut durchkochen und auf kleiner Hitze ziehen lassen. Die Zwiebeln sollen weich werden und so die Bindung liefern.
 
 
Varianten
Szegediner Gulasch ist mit fertigem Sauerkraut gemischt, Reisgulasch mit fertigem Langkornreis.
Tomatenstücke, frisch, getrocknet oder aus der Dose mitkochen.
Pilze oder Erbsen hinzufügen.
Gulasch mit Bohnenkernen (Dose) mischen.
Kartoffelgulasch mit Seitangulasch anreichern.
Mit etwas pflanzlicher Sahne verfeinern.
Mit veganem Rotwein abschmecken und kurz durchkochen.

 
Geschnetzeltes
Seitan in Streifen schnetzeln und mit Zwiebelstreifen kräftig in Öl anbraten.
Wird Bindung gewünscht, so genügt es, einen Löffel Mehl kurz mitzubraten.
Nun mit wenig Brühe ablöschen und alles aufkochen lassen.
Mit etwas Curry, ein wenig Senf, Kräutern oder Brühpulver nach Geschmack sowie Pfeffer und Salz interessant würzen, kurz durchkochen und am Ende mit pflanzlicher Sahne verfeinern.
 
 
Varianten
            Champignonscheiben mit anbraten.
            Erbsen, klein geschnittene geschnittene grüne Bohnen oder Dosenmais hinzufügen.
            Mit veganem Weißwein abschmecken und kurz durchkochen.

 
Panierte Schnitzel
Seitan in dünne Scheiben schneiden (und eventuell einige Stunden in Würzbrühe einlegen).
Für die Panade einen recht flüssigen Ausbackteig herstellen aus Mehl und Wasser (oder Bier,  Pflanzenmilch oder Brühe) und diesen ein wenig salzen.
Die Seitanscheiben erst durch den Teig ziehen, sie dann in Semmelbröseln wälzen und in heißem Öl fast schwimmend von beiden Seiten ausbacken.
G. O..

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Viele hilfreiche und wichtige Informationen,
Rezepte und Links finden sich auch dieser Webseite:
winnenden vegan

aktualisiert am 12.01.2012
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